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    NASA: 23.000 Jobs vor Streichung

    Von Roman | 2.März 2010

    Die lokale wirtschaftliche Prognose, die mit Präsident Barack Obamas jüngst vorgeschlagenem NASA-Budget zusammenhängt, wird immer düsterer. Überarbeitete Hochrechnungen zeigen jetzt, dass ungefähr 23.000 Arbeiternehmer im und um das Kennedy Space Center in Florida ihre Arbeitsstellen auf Basis der Stilllegung von Shuttles und des Vorschlags, die Entwicklung neuer Raketen und Raumgleiter abzublasen, verlieren werden.

    Diese Anzahl beinhaltet 9.000 „direkte“ Arbeitsplätze bei der Weltraumagentur und konservativ gesprochen 14.000 „indirekte“ Arbeitsstellen bei Hotels, Restaurants, Geschäften und andere Dienstleistern, die auf die Aktivität des Space Kennedy Centers angewiesen sind, sagte Lisa Rice, Präsidentin der Brevard Workforce. Die früheren Schätzungen von 7.000 direkten Arbeitsplätzen spiegelten lediglich die Stilllegung des Shuttle-Programms wider.


    Die aktualisierten Zahlen beinhalten ebenfalls die Stornierung von Project Constellation und anderen Initiativen, wie aus den durch den Präsidenten vorgelegten Budgetvorschlägen für das Jahr 2011 hervorgeht, so Rice. „Unsere lokale Arbeitslosenquote wird förmlich in die Höhe schießen”, warnte sie am Donnerstag vor einer Woche im Rahmen eines fünfstündigen Workshops der Brevard County Commission. Ein Großteil des Gesprächs drehte sich um die Zukunft der geplanten Weltraumprogramme von KSC und die Anwesenden überhäuften Präsident Obamas Strategie mit überbordender Kritik. Mark Nappi ist Vizepräsident im Bereich der Inbetriebnahme- und Wiedergewinnungssysteme bei United Space Alliance, Hauptvertragspartner der NASA für Shuttleoperationen. So wie die Dinge heute liegen, prognostizierte er, dass mehr als 4.500 der 5.500 Arbeiternehmer in diesem Bereich in Florida demnächst ihren Job verlieren werden. Geographisch gesprochen leben heute rund 4.850 Arbeiternehmer von United Space Alliance in Brevard, darunter 3.250 in der nördlichen Hälfte des Bezirks, so Nappi. Offizielle Vertreter stellten die Frage, was der Bezirk tun könne, um kommerzielle Startsysteme aus Kalifornien, Virginia, Texas und anderswo her zu rekrutieren. „Der Markt wird dort hingehen, von wo aus die Shuttles gestartet werden“, sagte Nappi. „Und wenn wir tatsächlich glauben, dass wir hier in Florida das Geburtsrecht auf die Raumfahrt haben, werden wir zum Pittsburgh der Stahlindustrie oder dem Detroit der Autoindustrie avancieren.“

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    Topics: blog | 5 Kommentare »

    5 Kommentare to “NASA: 23.000 Jobs vor Streichung”

    1. zdago meint:
      2.März 2010 at 21:31

      @Die aktualisierten Zahlen beinhalten ebenfalls die Stornierung von Project Constellation und anderen Initiativen

      sag ich doch – selbst kriegen die es nicht gebacken!
      Mondlandung – Marslandung – was immer sie da posaunt haben für 2010 – 2020 – 2050 – höchstens virtuell!
      mfg zdago

    2. Kirael meint:
      2.März 2010 at 22:26

      Hmm..wer weiss, vielleicht waren sie oder fliegen schon lange zum mars und anderswo! Aber nicht mit diesen primitiven vehikel.

    3. Wolf meint:
      3.März 2010 at 07:03

      ich find das so zum kotzen, die ganze kohle wird in militär gesteckt und für die raumfahrt ist immer weniger übrig. würden die amis ihre 600milliarden in die raumfahrt stecken wären die schon längst auf dem mars gelandet.

      traurig traurig

    4. Dogfart meint:
      3.März 2010 at 09:14

      Wenn die USA ihre, neben der Kriegswaffenindustrie – letzte Bastion der Wertschöpfung und Industrie auf dem Altar der Finanzmärkte opfern, dann ist es mit dem Ende der USA als erste und einzige Nation mit dem republikanischen Freiheitsgedanken in der Verfassung sehr schnell zu Ende.
      Und wem nützt es? Genau!
      Dem ewigen Erzfeind des republikanischen Gedankens, dem britischen Empire, dass sein �berleben seit Jahrhunderten einzig in der Ausbeutung unterjochter Kolonien fand und heute mit Hilfe der globalisierten Finanzindustrie immer noch findet.

      Es sind die gleichen Kräfte, die in 2 Weltkriegen das deutsche System der physischen �konomie bekriegt und neben den USA eben auch dieses Deutschland im Maastricht-Korsett an den Rand des Abgrundes manövriert hat.

      Fraglich bleibt, wann merken die Leute das endlich? Vermutlich erst, wenn es (wieder einmal) zu spät ist.

      Guten Morgen
      Dog

    5. Jürgen meint:
      3.März 2010 at 09:37

      Der Schein der primitiven Raumfahrt muss eh nicht mehr lange aufrechterhalten werden.
      Die Krise macht es möglich öffentlich zurückzufahren ;-)

    Kommentare

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