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Pentagon lernt Sparsamkeit
Von Cheffe | 29.Juli 2010
Betrachtet man die Vergangenheit, hier im Besonderen den Zeitraum 2000-2001, bekommt man das Gefühl, das Pentagon will sich bessern. Gingen damals noch 2,3 Billionen verloren, deren Verbleib sich niemand erklären kann, sind es jetzt nur noch 9 Milliarden. Offensichtlich, ist man sich nun auch im Pentagon bewusst, dass die finanzielle Lage der USA eine derartige Prasserei nicht mehr vertragen kann.
Leider erwischte damals, im Jahre 2001, das Flugzeug der “Terroristen” den einzig in diesen Flügel des Pentagons wieder eingezogenen Bereich, die Buchhaltung. Der Verbleib der Billionen ließ sich so nicht mehr rekonstruieren. Da aber nicht andauernd Terrorflieger in das Pentagon rein ballern können, ist man wohl mit dem Geld etwas vorsichtiger geworden.
Ich finde es trotzdem bemerkenswert, dass abermals 9 Milliarden Dollar verloren gehen können, deren Verbleib nicht rekonstruierbar ist. Niemand in den USA scheint das zu interessieren. Mit dieser Summe, könnte man eine kleine Stadt mit 9000 Dollar Millionären ausstatten. Wie können die US-Bürger das ignorieren? Wie kann der Kongress das ignorieren?
Das geht nur mit Dekadenz. Bei uns werden auch Milliarden verklappt, aber wir wissen wenigstens in welches schwarze Loch!
Ria Novosti meldet hierzu folgendes:
Pentagon “verliert” knapp neun Milliarden Dollar im Irak
MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Das Pentagon hat im Irak fast neun Milliarden Dollar "verloren".
Wie der britische Fernseh- und Rundfunksender BBC am Dienstag berichtete, hatte das US-Verteidigungsministerium nicht plausibel erläutern können, wofür 96 Prozent der für die Wiederherstellung des Irak 2004-2007 bewilligten neun Milliarden Dollar ausgegeben worden waren. Es handele sich um 8,7 Milliarden Dollar.[1]
Carpe diem
[1] http://de.rian.ru/society/20100727/127273636.html
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18 Kommentare to “Pentagon lernt Sparsamkeit”
Kommentare
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29.Juli 2010 at 14:26
Über den Artikel bin ich heut Mittag auch schon gestolpert. Wo die Milliarden sind? Fragt mal die Talibans, Al Quaidas, Piraten vor Somalia und andere Warlords. Wahlkampfhilfe für befreundete Verbündete zwecks Umstürze usw. usf.
Militärisch gesprochen. Notwendige Kriegs-Kassen, oder glaubt auch nur 1 Mensch das das Pentagon die Wahrheit jedem Bürger sagen würde?
Schade um das schöne Geld. Man könnte da so manches zivile Projekt anstossen.
29.Juli 2010 at 15:00
@ Cheffe
die blaue Schriftfarbe ist für die Augen nicht gut!
Bitte die alte Version beibehalten, danke.
29.Juli 2010 at 15:02
Die NEUN Milliarden sind meinen Meinung nach für Black Water & Co. ausgegeben worden.
Da kann man nicht einfach einen Beleg ausstellen, lol
29.Juli 2010 at 15:03
@3. Ich habs auch so gedacht, wollts aber nicht posten. *auf Schenkel klopf*
29.Juli 2010 at 15:24
..über trier hinweg bewegen sich seit gestern unmengen an kampfflugzeugen, im schutz der wolken…jedoch nicht zu überhören…das ging die ganze nacht schon hindurch…und heute gehts im minutentakt weiter…die bw kanns nicht sein..die arbeiten nicht so viel. schade das man die “luftkampfübungen” nicht sehen kann …
29.Juli 2010 at 15:39
Die Bevölkerung hat es nie interessiert und das Rechtssystem war schon immer Eigentum der Regierung. Das Geld verschwindet nicht, es geht nur dorthin, wo es der Normalbürger nicht erfahren soll – Bestechung von Regierungen/Ausland und zu den zahlreichen US-Geheimdiensten. Mache dir klar, dass in den USA fast 1 Mio Menschen sind, welche die höchste Vertraulichkeitsstufe besitzen.
29.Juli 2010 at 15:52
Haben die etwa auch den Schäuble als Finanzverwalter?
Ich frag mich, warum dass dort überhaupt Öffentlich gemacht wird; den Menschen ist doch eh Scheiss egal, was mit deren Steuergeldern passiert …
Wahnwitzige Summen für Waffen? Egal! Politiker im Puff, Steuerzahler finanzieren Spass mit Nutten? Egal! Nicht bezifferbare mengen an Geld für Bankenrettungen? Scheiss drauf!
Aber wehe die erhöhen die Preise für Bier, dann rennen sie aber ganz schnell auf die Strassen …
Deutschland zerfetzt Argentinien beim Fussball, und siehe da, alle sind sie auf den Strassen …
Deutschland sucht den nächsten VollpfostenStar, und keiner wird es verpassen …
Wieviel Kranke Scheisse muss ich noch erdulden, bist du mich zu dir holst, mein Herr?
29.Juli 2010 at 16:07
Wo das “Geld” so bleibt kann man im folgenden Film ganz gut nachvollziehen:
http://www.nuoviso.tv/geheimdienste/im-dienst-der-wirtschaftsmafia.html
Sehr sehenswert!
Im letzten Drittel spricht er auch den Iraq an; Hier wurden Palettenweise Dollars eingeflogen und “verteilt” und Empfangsbestätigungen wurden schlichtweg vergessen.
Klar wenn man so ne Palette Dollars abgibt…
29.Juli 2010 at 19:35
billionen ist kein deutsches wort !! 1 billion ist eine milliarde .
29.Juli 2010 at 20:00
vergiss das wieder..
29.Juli 2010 at 20:19
@ Maraxus darum heisst es ja im Original Trillion
29.Juli 2010 at 20:25
In der Krise verliert die Finanzwirtschaft ihre Vorrangstellung in der Weltwirtschaft; die Macht von Londoner City und Wall Street schwindet
http://www.leap2020.eu/In-der-Krise-verliert-die-Finanzwirtschaft-ihre-Vorrangstellung-in-der-Weltwirtschaft-die-Macht-von-Londoner-City-und_a4989.html
29.Juli 2010 at 20:46
Tja, auch die müssen den Gürtel enger schnallen
Hier mal die Verschuldung der USA in einem Jahr:
völlig neue Dimensionen
Stand 27.7.2009 —- 11,607 Bio
Stand 27.7.2010 —- 13,258 Bio
Also innerhalb eines einzigen Jahres 1,651 Bio US$
Toni
29.Juli 2010 at 20:51
Ich meine natürlich deutsche Billionen
also 1.651.000.000.000 US$
Toni
29.Juli 2010 at 22:10
Pentagon lernt Sparsamkeit.
Ders glaubt wird selig.
30.Juli 2010 at 08:30
@Mani
Nicht nur Schlagzeile lesen, sondern auch den Inhalt! Mich erstaunt immer wieder das viele Menschen nicht mehr in der Lage sind Ironie von nichtIronie zu unterscheiden.
Hier noch etwas bezüglich des AngloAmerikanischen Zahlensystems gegenüber dem Europäischen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlennamen#Million_und_Milliarde
“Im sogenannten „amerikanischen System“ werden Zahlwörter mit der Endung -lliarde (oder in der engl. Form -lliard) übersprungen. Eine Milliarde ist im amerikanischen System daher eine Billion. Eine Billion ist im amerikanischen System eine Trillion, eine Billiarde ist im amerikanischen System eine Quadrillion und so weiter.”
30.Juli 2010 at 08:56
Ob 2,3 Bil. oder 900 Mrd. kleine grüne Papierblättchen, schade nur um die Bäume, die dafür ihre Zellulose lassen mussten.
Das ist nur das Pentagon. Ich möchte nicht wissen, wieviel in schwarzen Kassen versickert.
Naja, ich habe keine Dollars und die kommen mir auch nicht ins Haus. Wegen mir, können sie den Planeten damit tapezieren, trotzdem will ich keinen Einen haben. Nur Bares ist wahres, in Form von EdMet.
Papiergeld ist ein Tauschversprechen, solange es den Wert hat, der draufsteht. Der US-Dollar ist aber die ungünstigste Tauschwährung, gleich dem Brit.Pound.
Also was solls? Es kommt drauf an, wie man Geld einsetzt. Je mehr man fixiert in EM, desto weniger gibt man für Unsinn aus. Desto mehr Geld ist frei für Andere, Schnickschnack und schwarze Kassen.
Aber mal so gedacht, verschiedene Länder könnten locker von 900Mrd. ein ganzes Jahr leben.
Die Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel ist einfach grotesk. Geopolitischer Wahnsinn.
31.Juli 2010 at 18:55
Arnold Schwarzenegger tritt auf die Bremse: Kaliforniens Gouverneur will Hilfe aus Washington, die Schulden steigen rapide.
Gibt es kein frisches Geld, ist im Februar der letzte Dollar ausgegeben.
http://www.fr-online.de/home/pleite-im-sonnenstaat/-/1472778/3371102/-/index.html